In Nacht und Not

Licht sein
Von Gisela Seidel
saumseinesgewandes
Was wir ersehnt, erstrebt, erhofft,
es treibt wie altes Holz im Strom des Lebens,
wir träumen manchen Lebenstraum vergebens
und widmen unser Herz dem Falschen oft.
Zurück bleibt nur die lichte Liebe, die wir schenkten.
Oft ist sie nur ein Funke, mal ein helles Denken,
das in uns Sonne wird, die durch uns scheint,
und wenn sie Irdisches mit Himmlischem vereint,
dann geht ein stilles Leuchten durch den Raum
und flüchtig küssen wir den Saum
Seines Gewandes.

 

Gut und Böse
von Gisela Seidel
 
Wir binden uns an Menschen,
die wir still verehren;
vertrauen blind den Worten,
die sie uns bescheren.
 
Und keine Schatten,
die Vertrauen töten,
nehmen wir wahr
und Vorsicht wird vonnöten.
 
Manipuliert,
von Falschen oft bekehrt,
folgen wir dem,
was keinen Glauben wert.
 
Den Wolf im Schafspelz
gilt es aufzufinden;
nur schnelle Umkehr führt
uns dann zu sich'ren Gründen.
 
Enttäuscht und traurig
wird uns manchmal klar,
dass das vermeintlich Gute
doch das Böse war.
 

Gewesen
von Gisela Seidel
 
Gewesen ist, was längst vorbei,
doch liegt Vergangnes in den Zellen,
schäumt die Erinnerung dabei
sich manchmal auf zu Sturmeswellen.
 
Hast du verdrängt die alten Lasten,
so stecken sie doch tief in dir;
du willst zu neuen Dingen hasten,
blockierst dir selbst die offne Tür.
 
Will die Erfahrung dunkel trüben
die wahre Sicht, die gar nicht schlecht,
lässt dich dein Zweifeln unterliegen –
wird der Vergangenheit gerecht.
 
Die Zeit hüllt den Vergessensschleier
um alle Dinge, die gescheh'n,
denk' an den Morgen, werde freier,
dann wirst du bald die Sonne sehn.
 

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Schatten der Vergangenheit
von Gisela Seidel
 
Ich fühle die Gestalten
im Dämmerschatten stehen,
sind unsichtbar verknüpft
mit meinem Zeitgeschehen,
wollen hilflos mich umklammern,
flehend und unerkannt,
herüber kommt ihr Jammern
aus fernem Anderland.
Möcht’ ich mich auch entziehen,
in wilder, langer Flucht,
so kann ich nicht entfliehen,
wenn man mich bittend sucht.
Schau mutig ich hinüber,
mit ungetrübtem Blick,
bringt dieses Schau’n doch wieder
Erinnerung zurück.
Sind’s dunkle Lebensflecken,
die dort im Nebel stehen,
die mir aus finster’n Ecken
tief ins Bewusstsein gehen?
Die vielen off’nen Wunden –
sie heilen wird die Zeit –
sind noch nicht ganz verwunden,
obwohl Vergangenheit.
 

Karfreitagstimmung
von Gisela Seidel
 
 Wie soll ich den Frühling genießen,
mit all seinen Blumengeschenken,
wo unlängst die Blüte der Liebe verwelkte,
in meinen Händen?
 
Wie kann die Sonne meine Seele erwärmen,
mit all ihrem Strahlengefunkel?
Wenn Tränen mir Sinn und Antlitz verhärmen,
bleibt mein Herz kalt und dunkel.
 
Wie kann ich Hoffnung in Gedanken binden,
wo alle Zukunftsbilder jüngst zerstört?
Wo werd’ ich jemals wieder finden,
was mir noch nie zuvor gehört?
 
Kann sich das Schweigen aus Gräberreihen -
wo kein Kreuz gleicht dem andern –
wie ein Wunder durch himmlischen Schluss,
ganz plötzlich in Lachen verwandeln?
 

Einsamkeit
von Gisela Seidel
 
Keine Stimme, die ruft,
kein Herz, dem ich fehle,
nur Einsamkeit, Stille,
durch die ich mich quäle –
aus der Ferne, der Klang der Motoren
und manchmal will sich die Ruhe
in meine Seele bohren.
 
Suche Beschäftigung,
die diesen Bann durchbricht,
doch wirklich finde ich sie nicht.
Kann mich nicht fügen,
nicht konzentrieren,
möcht' manchmal den Verstand verlieren.
 
Ich schau die Wände an –
es sind dieselben, die ich vor einer Stunde sah;
verwandeln möchte ich die gelben
in bunte, mit Punkten,
die ich dann zählen könnte,
um mich abzulenken,
vom Denken.
 

Erinnerungen
von Gisela Seidel
 
Ach, wie weh wird mir ums Herz,
lausche still den dunklen Tönen;
Seele fühlt den tot geglaubten Schmerz,
kann sich noch nicht ganz versöhnen.
 
Längst vergangen und vorbei
sind die beweinten Zeiten,
dass manche Hoffnung brach entzwei,
wird bang betrübt mich leiten.
 
Die Menschen, die ich einst geliebt,
sind fern und fremd geworden.
Das Glück schlich fort, so wie ein Dieb,
und blieb fortan verloren.
 
So oft geharret und gehofft,
vergeblich war mein Warten,
zierte statt Rosen nur zu oft,
Verdruss den Lebensgarten.
 
Was dort an Blüten voller Pracht,
mit Liebe einst gesäet,
hat mir das Schicksal über Nacht,
wohl gänzlich fort gemähet.
 
Mit leeren Händen steh ich nun,
mein Herz der Wunden viele.
Oh, lieber Gott tausch' durch dein Tun,
Unglück in Glücksgefühle.
 

Edmund  Leighton To the Unknown Land

Dunkle Jahre
von Gisela Seidel
 
Der Tränen hab’ ich viel vergossen,
in stetem Leid ertrank mein Herz
und war’n die Augen fest geschlossen,
empfand ich tiefen Seelenschmerz.
 
Ich irrte lange durch die Zeiten,
fand keinen Menschen, der mich trug,
ließ mich von Traurigkeit begleiten,
nur Ablehnung fand ich genug.
 
So gingen hin die alten Tage,
mir folgte nur die Einsamkeit,
nichts änderte die Lebenslage,
die Liebe blieb so fern, so weit.
 
Mein Herz, das suchte stets den Wandel,
doch Menschen brachten nicht das Glück
und durch das oftmals falsche Handeln,
blieb nur die Bitterkeit zurück.
 
Nach langen dunkeltrüben Jahren
sind’s neue Wege die ich gehe,
ich darf mit Dankbarkeit erfahren,
die liebevolle Gottesnähe.
 

Sehnsucht
ist ein Schmerz
der Hoffnung trägt,
auch,
wenn der Weg
am Horizont endet.
 

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Trübsinn und Zweifel
von Gisela Seidel
 
Wann wird es sich ändern,
das unstete Treiben,
das Sitzen und Warten –
so kann es nicht bleiben;
nur Trübsinn und Sehnen
nach besseren Zeiten,
wie lästige Fliegen,
die mich begleiten;
wohin ich mich wende,
nur kreisende Stille,
ein Vakuum,
luftleeres Zeugnis
der Fülle;
es ist wie es ist,
nichts bringt es zum Ende;
es gähnt mir entgegen
die Kahlheit der Wände
und treibt mir das Grausen
in meine Gedanken:
Die Taten so gräulich,
wer bringt mich zum Wanken?
Wer trübt mir im Innern
mein blankes Vertrauen?
Auf welchen Menschen
kann ich noch bauen?
Wo blieb meine Zuversicht
und meine Stärke?
Welch' Dramaturg spinnt hier finstere Werke?
Oh Gott,
füll’ mich mit christlichem Licht
und nehm' mir die Kälte aus
Geist und Gesicht,
möcht' wieder fühlen die Wärme und Kraft,
erleuchte mit Liebe mein Dunkel der Nacht.
 

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Hölle auf Erden
von Gisela Seidel
 
Mit großen Lebensfehlern,
die wir einst gemacht,
pflastern wir uns die eigne Erdenhölle,
 
die uns umgibt,
wie rabenschwarze Nacht,
wo dunkle Mächte fordern ihre hohen Zölle.
 
So, wie ein Strudel,
der uns aus der Mitte reißt,
und dann erbarmungslos in seine Tiefen zieht,
 
wie uns ein Sturz den Aufprall wohl verheißt,
wenn man mit großen Augen in den Abgrund sieht,
 
so quält allgegenwärtig unser Missgeschick,
versperrt den Blick zu neuen, guten Dingen,
 
und standen wir schon auf dem ob’ren Leiterstück,
muss dann ein neuer Aufstieg erst gelingen.
 
So werden wir die Meister unsres Lebens,
gelernt sein muss ein jeder unsrer Schritte,
 
und mühen wir uns manchmal auch vergebens,
die Umkehr führt uns heim in unsre Mitte.
 

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Verhängnisvolle Worte
von Gisela Seidel
 
Ersonnen sind der Worte viele,
besinnliche Gedankenspiele,
 
die ganze Blätter-Wälder füllen,
erdacht, geschrieben, ganz im Stillen;
 
Anziehungskraft des fremden Flairs,
Unendlichkeit des Schriftenmeeres,
 
lässt uns in ferne Welten tauchen,
kann Märchen Wirklichkeit einhauchen;
 
das, was sonst niemand anders schafft,
vollbringt des Wortes Zauberkraft.
 
Schenkt uns ein Wort der Liebe Glück,
so nimmt ein andres dies zurück;
 
mit ein paar hingesagten Sätzen,
kann man die Seele tief verletzen
 
und oft noch leidet man alsdann
darunter gar ein Leben lang.
 
Wählt eure Worte mit Bedacht
und sprecht nicht aus, was Leiden schafft,
 
kann man in wunden Augen lesen,
dass Schweigen besser wär’ gewesen.
 

Stille
von Gisela Seidel
 
Dort, wo die Stille durch die Bäume sinkt
und friedvoll mit dem Dunst zu Boden schwebt,
dort, wo des Vogels Lied so traurig klingt,
dort sende ich dir Grüße im Gebet.
 
Dort, wo auf Gräbern, die vergessen liegen,
Unkräuter blühen, statt der Blumen Zier,
dort, wo die Zweige, die im Wind sich wiegen,
ganz leise flüstern zu den Mauern hier.
 
Dort, wo die Marmorsteine kraftvoll glänzen,
neben den namenlosen, alt und unerkannt,
wo Todesengel wachend bei den Kränzen
irrende Seelen führen in das Anderland.
 
Dort, wo der Tränen Fluss die Erde nährt
und auch der Himmel Trauertränen weint,
dort wird die Seele, die gen Himmel fährt,
still mit der Gottes-Ewigkeit vereint.
 

Lebensfeuer
von Gisela Seidel
 
Es löscht der Lebenswind
die Feuer unsrer Herzen;
 
so wie die Flamme,
die ein kühler Hauch erfasst,
schmilzt unsre Erdenzeit
wie heißes Wachs der Kerzen,
 
bis auch der letzte Funken
ihrer Glut verblasst.
 
Wir werden einst
von dieser Welt geschieden;
 
so wie die Türe,
die zuletzt ins Schlosse fällt,
sind wir alsdann getrennt
von unsren Lieben,
 
doch öffnet sich die Weite
einer andren Welt.
 

Erlöste Masse
von Gisela Seidel
 
Das Lebensende ist letztendlich
unabwendlich;
wir zögern sie hinaus, die letzte Stunde,
kämpfen noch um die dunkelste Sekunde,
weil wir mit letztem Atemzug an der Materie kleben;
erlöste Masse –
wie vergänglich war dein Streben,
nun gilt dein geistig Weiterleben
wohl einer andren Klasse.
 

Wandel
von Gisela Seidel
 
Das, was noch vor dir liegt, sind schwere Schritte,
wohin sie führen, das ist dir bewusst;
sind’s doch oft mühevolle Lebenstritte,
die man zum Wandel erst durchlaufen muss.
 
Ich wünsche dir ein weises Handeln,
mutig und stark wirst du dein Ziel erreichen;
die Dunkelheit wird sich zum Lichte wandeln
und neue Wege hell vor dir erleuchten.
 

Was kommt nach dem Tod?

Diese Frage beschäftigt uns alle, früher oder später, und niemand weiß eine Antwort darauf.

Wenn man jung ist, steht das Leben im Mittelpunkt. Die Frage nach dem Tod scheint dann nicht wichtig. Er wird verdrängt, sogar verleugnet. Es kann doch gar nicht sein, dass die Lebenskraft vergeht, fast unmerklich, wenn sie nicht plötzlich durch ein großes Unglück genommen oder durch Krankheit eingeschränkt wird.
 
Ewiges Leben, bewusst, in einem einzigen menschlichen Körper, ist für mich persönlich eine Horrorvorstellung. Sterben und Vergehen bietet Raum für Neuwerdung und Verwandlung. Dann kommt der Tod als Freund.
 
Menschen hoffen schon immer auf ein ewiges, körperliches Dasein.
Für mich sind Überlegungen vom materiellen Paradies auf Erden Utopie. Dieses Paradies befindet sich auf einer anderen, geistigen Ebene. Dort, wo es weder Tod noch Krankheiten gibt, nur ewige Glückseligkeit, von der alle Propheten, Dichter und Denker schrieben.
 
Ich freue mich, wenn ich meinen alten Körper irgendwann ablegen darf und auf mein Zuhause bei Gott, ganz egal wie das aussehen mag. Sind wir nicht alle wie die Schmetterlinge? Den alten Kokon abstreifen, der uns solange gequält hat und mit offenen Flügeln dem Licht entgegen fliegen!   

Wir alle haben vergessen, woher wir einst kamen, doch manchmal scheint uns eine vage Erinnerung mitten ins Herz hinein.
Auch, wenn ich "nur" als winzige Spur wieder ein Teil des Ganzen werden sollte, und die Persönlichkeit meines jetzigen Lebens sterben wird, wie alle davor, vertraue ich darauf, dass meine Ur-Seele in ihrer Einzigartigkeit erhalten bleibt.

Immer wird das, was Gott für alle Menschen nach dem Tod vorgesehen hat, sinnvoll und gut sein.
 

Leithon_Trauerkleid

Lebensfahrt
von Gisela Seidel
 
Es eilt des Lebens Fahrt
vorbei an Freud’ und Leid,
nie hält es an,
erst, wenn das Ziel erreicht,
steht es im Trauerkleid.
 

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Nach Hause
von Gisela Seidel
 
Wir sind geblieben,
ließen dich nach Hause gehn,
nun stehn wir hier im Regen,
allein lässt du uns stehn
mit unsrer Trauer,
weil wir nicht begreifen,
dass dein Seelenreifen
vollzogen.
So bist du uns entflogen,
wie ein Vogel aus dem Käfig flieht,
wenn er fern das Sonnenlicht
am Himmel sieht.
Die liebsten Wünsche
begleiten deine Reise
und du wirst leise
schwebend deine Seele heben,
um zu erreichen deiner Sehnsucht
unendliches Streben.
Wirst du verbunden sein
mit dem, der deinen Namen rief,
dann schlafe sanft in seinem Arm und tief.

Hilfloses Altern
von Gisela Seidel
 
Die Tür' fällt leis' ins Schloss!
Du musst verlassen deines Wirkens Stätte.
So, wie ein langer Regen sich ergoss
und dann versickert tief im Erdenbette,
so flossen deine Tage voller Schaffen,
doch langsam wich die Kraft aus deinen Zellen,
vorbei der Ansporn, das Zusammenraffen,
der Zahn der Zeit, er nagt an allen Stellen.
 
Ein letzter Blick fällt auf das Altvertraute,
ein tiefer Seufzer den Erinnerungen.
Der mit Elan einst Zukunftsschlösser baute,
ist ohne Ziele, hoffnungslos durchdrungen.
 
Die Wehmut lenkt die Schwere deiner Schritte,
nichts hält dich, niemand der dein Dasein wandelt;
was du einst liebtest und dich hielt in Deiner Mitte,
ist doch längst fort, vorbei und abgehandelt.
 
Hältst Zwiegespräche mit den Unsichtbaren,
die schon vor langer Zeit die Welt verließen.
Hilflosigkeit wächst mit den täglichen Gefahren
und tückisch scheint der Weg unter den Füßen.
 
So gehst du hin in eine Heimstatt, die man wählte,
und überschaubar werden deine letzten Jahre.
Ein Ort an dem Vergessenheit - Gequälte,
vergessen werden – schließlich bis zur Bahre.
 
Wenn Menschenhände dich längst losgelassen,
du mit Erinnerungen nur im Damals lebst,
bleibt dir nur Gott – er wird dich nicht verlassen,
wenn du auf deine letzte Reise gehst.
 

Wie ein Blatt im Wind
von Gisela Seidel
 
Will wie ein Blatt zu Boden fliegen,
der Herbstwind, er soll sanft mich wiegen,
 
lass' hinter mir die warmen Zeiten;
muss langsam mich nun vorbereiten,
 
auf Stürme stark und kalte Nächte.
Wenn doch der Winter wieder brächte
 
den neuen Lenz mir, voller Sehnen,
mit allen lebensfrohen Tönen.
 
So weiß ich doch, was folgen wird;
geh' meine Wege unbeirrt,
 
bis ich das Ziel dann vor mir sehe.
Ist es erreicht, ruf ich: Ich gehe!
 
Nehme mein Leben, der es lenkte,
der es mir einst mit Liebe schenkte.
 
So wandelt sich das Erdenleben
zum geistig Licht erfüllten Streben.
 
Gott wird begleiten meine Zeit
bis zum Beginn der Ewigkeit.
 

Vergehen
von Gisela Seidel
alte_frau_1655 

So gläsern ihre Haut,
scheint durch wie Pergament;
vor Jahren ist sie schon ergraut –
die Lebenszeit, sie rennt.
 
Und plötzlich war sie alt,
gezeichnet ihr Gesicht;
die einst so jung,
von stattlicher Gestalt,
geht jetzt gebückt,
den Tag erkennt sie nicht.
 
Wenn stumme Blicke grüben
sich wie ein Strom, der fließt,
sie ihren Blick den trüben
mit Tränen übergießt.
 
In einer Welt versunken,
in der sie ganz allein,
Erinnerung ertrunken
wird sie am Ende sein.
 
Das Essen und das Trinken
hat sie längst eingestellt,
will ganz und gar versinken
nun in die Anderwelt.
 
Ist schon die Macht, die ziehet,
die sagt: Die Zeit ist reif!
Das Lebenslicht verglühet
zur wohl bestimmten Zeit.

Der Mensch
 muss viele Tode sterben,
um ein Mal geistig
wiedergeboren zu werden.