Gedankenbilder

Eine Symbiose zwischen Bild und Wort

Alle Bilder wurden von Karin M. gestaltet. Weitere wunderschöne Bilder: www.mondlicht08.de

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Gedanke

Gedanke und Ursprung;
Wort und Tat.
 
Zartes Sonnengeflecht.
 
Öffne die Lichtknoten,
 
verbinde
 
Fantasie mit Ausdruck,
Glanz mit Idee.
 
Dienend dem Geiste.
 
Wirke mit aufsteigender Kraft
dem Sinn deiner Bestimmung
entgegen.

 

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Schöpfung

Aus Wasser und Geist geborene Form.
Vom Gedanken zum Wort;
vom Ur-Klang bewegte
Schwingung des Seins.
 
Aus dem Nichts geborene Vielfalt.
Od von Erde und Wasser.
Erschaffenes Leben,
beseeltes Wunder.
 
Frucht vom Baum der Erkenntnis.
Bewusstes Dasein und Wahl.
Mensch sein heißt
lernen der göttlichen Ordnung.
 
Vom geistigen Tod zum Leben;
aus der Bewusstlosigkeit zur Erleuchtung.
Erhöht zur Auferstehung
durch göttliche Gnade und Plan.
 

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Dual

Zweiheit meines Ichs,
verborgen hinter den Schleiern
grauer Ur-Zeit.
 
Geduld ist deine Tugend,
Treue deine Stärke,
verblasst deine Hülle,
 
magnetisch
 
dein Verlangen
nach
Vereinigung
.

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Leben

Lichtimpulse
durch Ewigkeitsworte.
 
Endlose Energie,
Strom pulsierenden Lebens,
transformiert
vom
Schöpfungsgedanken
zum Universum.
 
Geist und Materie;
Pflanze und Tier,
Tier und Mensch.
 
Geheimer Bauplan Gottes.
 
Universelle Kraft.
 
Zeichen
endloser Liebe.
 

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Metamorphose
 
Metamorphische Winde
tragen die göttlichen Funken.
 
Träger des ewigen Geistes
bereiten sich
zur elementaren Vereinigung.
 
Irisierendes Licht,
bringt der Welt ein Leuchten
voller Lebendigkeit.
 

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Universum

Unendliche Kreation
aus Energie und Materie.
 
Vor Äonen von Jahren
geschaffen aus Od, Klang und Licht.
Wunder der Ordnung.
 
Vollkommene Reinheit.
 
Dehnung und Weite.
Werden und Vergehen.
Apokalyptisch dein Ende.
 
Licht über Chaos und Finsternis,
vergeistigst, verdichtest, gebierst.
 
Herr über Leben,
nimmst dem Tod den Stachel.

 

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Himmel

Lichtes Land der Hoffnung
hinter den Sinnen.
 
Reich der Seligkeiten
zwischen Traumwelt und Wachsein.
 
Möcht’ helle Lieder dir singen!
 
Liebe stellt die Leiter,
sie führt himmelan.
 
Werden wir erhoben,
trägt auf weißen Schwingen
uns der große Plan.
 

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Hölle

Satans lieblose Sphäre der Frevel.
 
Dem Guten abgewandte
finstere Welt der Schatten.
Dimension der Bewusstlosigkeit.
 
Ohne Gott sein ist Qual.
 
Unterwelt der Dämonen und Ängste.
 
Erlösung der geistig Toten
durch Christus am Kreuz.
 
Reinkarnation als Bewährung.
 
Heimkehr der verlorenen Söhne und Töchter.
 
Aus der Verdammnis
zurück in die himmlische Reinheit.

 

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Wiedergeburt
 
Hin zu den klaren Quellen,
mit Weisheit gesegnet.
 
Alte Seelen,
nichts wissend, nur ahnend,
unter tausend Schichten verborgen.
 
Zur Erhöhung
dem Leben verpflichtet.
 
Gesichter der Erde im Spiegel.
Geist des Himmels im Herzen.
 
Voran, weiter, höher!
Es gibt kein Zurück.
 

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Dämon
 
Versteckst dein magisches Auge.
Versuchst zu beherrschen, verführen.
 
Dein Auftrag Zerstörung,
Dein Urgrund Verzweiflung.
 
Ich sah dich im Spiegel,
ließ dich ins Bewusstsein.
 
Begeisterst die Menschen.
 
Gut oder Böse?
Sekunde der Wahl.
 
Durch Liebe erlösen,
positiv wandeln
in Christus Namen,
zum inneren Frieden.

 

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Strudel

Edler Schein,
silbriges Fließen.

Licht formt verhärteten Geist,
löst seine Gestalt,
elementar.

Stetig und kreisend
dreht sich der Lauf aller Dinge.
Niemals im Stillstand;
wechselt Formen und Farben.

Strudelt in haltlose Tiefen,
wird aufs Neue geboren,
veredelt zum Aufstieg.

Erlöste Glückseligkeit!

 

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Lichtgestalt
 
Aus dem Dunkel geboren.
 
Funkelst in leuchtenden Farben.
Trügerische Illusion.
Benutzt das Abbild des Lichts,
dir zum Glanze.
 
Prahlst mit äußerem Strahlen
und Glühen,
doch dein Innen ist leer.
 
Wie ein Wunder erscheinst du den Menschen,
Verführung ist dein Vorsatz,
dein Wille Chaos und Trug,
 
Begeisterung dein Mittel
zum Zweck der Gewöhnung,
Manipulation deine Stärke.
 
Verblendung
treibst du in die suchenden Seelen.
 
Beschattest die Wege der Liebe
zurück zur Wahrheit.
 

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Ur-Energie
 
Sprudelnde Quelle des Lebens,
Kraft spendend und rein.
Pulsierst blutstromheiß
in den Herzen der Menschheit.
 
Nährst Körper und Seele
wie Wasser in einer Oase.
 
Durchfließe die trocknen Leiber,
 
bring der verdurstenden Welt
den Strom Deiner Liebe.

 

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Mensch

Einst reiner Geist,
im Reich der Glückseligkeit.
 
Frei war dein Wille,
ummantelt vom Willen des Schöpfers.
 
Du strebtest nach gänzlicher Freiheit
und Schöpfung im eigenen Reich.
 
Dein Hochmut
zahlt Tribut an den Tod,
denn dein Körper ist sterblich.
 
Ewig dein Sehnen
nach deiner geistigen Heimat.
 
Liebe ist Leitstrahl
zurück zum Hause des Vaters.
 
Steinig und leidvoll der Weg
durch die Dualität.
 
 

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Mond

Streifst ab die Sonnentageshülle;
 behältst nur ihren Schein.
 
Dein Licht ist kalt, bizarr.
 
Beseelst mit kühlem Glanz
die dunkle Schattenstille.
 
Traumhüter,
Wandler der Gezeiten.
 
Kreist ruhelos,
 vertraut,
bis dass die Welt vergeht.
 
Allabendlich
ist jeder Blick zu dir
wie ein Gebet.
 

harfe

Melodie der Nacht

Du bist vergangen,
fern noch dein Lied.
Es klingt so dunkel,
und der Himmel singt
so gottbefohlen.
 
Die Welt, sie schlief,
und wie im Traum,
mit ihr die Zeit,
fern macht der Tag sich
nun bereit,
auf unsichtbaren Sohlen.
 

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Erwachen

Erwacht ihr müden Taggedanken,
das Licht befreit euch von der Nacht;
ward ihr im tiefsten Traum gefangen,
fühlt ihr noch ganz benommen
den Morgen kommen,
mit aller Macht.

 

fragile

Worte

Der wortgewandten Redner gibt es viele,
doch sind's oft leere Blasen,
die aus ihren Mündern strömen,
und sie zerplatzen dort mit lauten Tönen.
 
Doch gibt es jene Worte,
die die Welt verändern,
weil sie selbst in den fernsten Ländern
und in den taubsten Ohren
wie ein Ave Maria klingen,
denn sie zerplatzen nicht,
sie singen.
 

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Sonne

Sonne, du ewige,
wirfst letzten Glanz
in das Abenddämmern.
 
Bringst Stille und Frieden
in die Schattenmeere.
 
Glättest bei gedämpftem Licht
des Tages Sorgenfalten
und bettest ihn schweigend ein,
in deine graue Stunde.
 
 

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Hoffnungsschimmer
 
Erschaffe
in Deinem Innern
blühende Gärten,
beseele sie mit dem Licht der Freude.
Denke Dir Engelsflügel.
Tanze damit im Sternenglanztaumel,
husche mit windseligem Säuseln
durch die Schatten der Ewigkeit
und streue Hoffnungsschimmer
in das Dunkel des Lebens.
 

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Luftschlangen

 wirbeln aus der Tiefe
 in den Nachthimmel hinein,
fegen ums Haus,
mit wilden Gebärden.
 
Herbstwind,
du unbändiger!
 
Ruhelos treibst du hinauf und hinab
wie die Geister, die wandern.
 
Vertreibe den Tod,
schaffe Platz für das Leben.
 
Bringe uns Neues -
den Wandel der Zeit!